Kinder und Musik
Laut einer soziologischen Studie schicken Eltern ihre kleinen Kinder oft gegen ihren Willen zu einem (privaten) Musiklehrer, der sie hinsichtlich des Gebrauches diverser Musikinstrumente unterweisen soll. Doch die Kinder verspüren aufgrund der Tatsache, dass sie gezwungenermaßen zum Musiklehrer mussten, keinerlei Motivation. Sie strengen sich nicht an und verweigern sogar die Anweisungen des Musiklehrers. Die Folge ist, dass es zu Streitigkeiten zwischen Kindern und Eltern kommt. Auch haben die Eltern der Kinder dann eine Menge Geld umsonst ausgegeben. Dennoch ist es erwiesen, dass Musik für die Entwicklung des Kindes förderlich ist.
Jugendliche und Musik
In der Schule ist für viele Jugendliche „Musik“ einen regelrechtes Hass-Fach. Dies liegt daran, dass der Musiklehrer ein knallhartes Bewertungssystem hat. Singt ein Schüler auch nur eine Oktave zu tief, riskiert er eine schlechte Note. Kann der Schüler die Noten nicht so recht lesen, bekommt er eine Strafarbeit aufgebrummt. Aus diesem Grunde fordern viele, dass es im Musikunterricht keine Noten geben soll, sodass es in besagtem Unterricht so gemütlich zugeht, wie in einer Filiale vom Lieferservice. Schließlich gilt es zu bedenken, dass ein musikalisches Verständnis nicht erlernt werden kann, sondern Sache der Begabung ist. Folglich kann nicht jeder lernen, wie Klavier, Gitarre, Klarinetten etc. so gespielt werden müssen, dass sich ihr Klang angenehm anhört. Kritisiert wird auch, dass es in der Schule zwar für Mathematik, Englisch etc. Nachhilfe gibt, nicht aber für das Fach „Musik und Instrumentenlehre“.
Erwachsene und Musik
Nachdem die jungen Erwachsenen aus der Schule raus sind, kümmern sie sich nichtmehr um, salopp gesprochen, längst verstobene Musiker oder Instrumente. Vielmehr schwören sie auf Musik-CDs bekannter Bands und Rapper. Denn nur solche Musik erfreut sie wie eine leckere Pizza zu Hause. Es ist übrigens erwiesen, dass Personen, die im Musikunterricht pausenlos schlechte Noten bekommen haben, später nur sehr ungern in die Oper gehen. So gehen sie stattdessen lieber auf Konzerte, wo laute E-Gitarren und cool-schrille Band-Musik regieren.
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